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Author archive for Birgit Tyszkiewicz

AUS AKTUELLEM ANLASS: NINE ELEVEN

Noch einmal kehre ich zurück zu diesem Schicksals-Datum, dem 11. September 2001, “9/11”, das eine Zäsur markiert im Weltgeschehen und im Miteinander der Menschen. In meinem Beitrag vor ein paar Tagen “25 geschenkte Jahre” steckten einige Fehler. Ich vertauschte Monat und Tag und aus 2001 machte ich 2011. Diese sind nun korrigiert, aber ich frage …

LAST EUCH LOCKEN

Zur großen Aufräum-Aktion für den Start in die Herbst-Saison gehört die Dekoration der Schaufenster in der Poolstrasse 30 in Hamburg-Neustadt. Auftritt für den begabten Stylisten Falk Pachulski von maison f., gleich nebenan. Mit welcher Freude und mit welchem Gespür er die Dinge zusammenfügt, wo ich als hilflose Assistentin nur mit dem Staubsauger zum Entsorgen von …

AUF DER SUCHE NACH DEM TROPENWALD

Das Motiv “Tropenwald” fand ich in Band 18, den Ergänzungen in der Ausgabe No. 5, Meyer’s Lexikon von 1895. Dafür musste ich das ganze Kompendium durchgeblätttern, denn es gab keinen”Urwald”, keinen “Dschungel” und unter “T” war es auch nicht aufgeführt. Die bedruckten Stoffe dazu sind seit einer Weile eingetroffen, und beinahe täglich entstehen neue Modelle. …

ALARM DER ALPENPFLANZEN

Als ich das 6. Motiv der Encyclopédia wählte, die “Alpenpflanzen”, kam es mir betörend pittoresk vor, die zarte Buntheit der Blüten, der blaue Enzian und das Edelweiß, der schmelzende Schnee und im Hintergrund die weißgekrönten Berge. Viel mehr habe ich mir nicht dabei gedacht, fühlte mich vielleicht noch an “Heidi”-Filme erinnert und den Alm-Öhi, die …

LA RENTRÉE. WILLKOMMEN IM SEPTEMBER

Die Franzosen haben einen schönen Begriff für die Zusammenkunft nach dem Sommer: „La Rentrée“, die Rückkehr. Es ist eine Atmosphäre zwischen dem, was war und was kommen wird, heiter, wehmütig und erzählerisch. Ach, war er schön, dieser Kultursommer St. Severin 2026. Ich wollte gar nicht weg von der Insel, den Tagen am Meer, zwischen Euch, …

DER LETZTE ABEND

Der letzte Abend in der kleinen Kapelle am Meer, fast hätte ich gesagt, in meinem “sakralen Wohnzimmer”, aber damit hätte es vielleicht wieder Proteste gegeben, von wegen Entweihung, Tütü & Co. Es fühlte sich einfach vertraut an, als wären wir alle miteinander in einem „Zuhause“, nennen wir es so. Ich stelle mich gar nicht mehr …

EIN BISSCHEN BOULEVARD MUSS SEIN

Die “Insel der Schönen und Reichen”, diese einseitige Betrachtung von Sylt haben wir in unserem Kultursommer bravourös umschifft. Wenn es um “Besitz” ging, dann vornehmlich den geistigen. Aber, um mit der gerade verstorbenen Dolly Parton zu sprechen: Wenn Aussehen nebensächlich ist, warum nicht gut aussehen! Und somit genossen wir schick und bestens gelaunt vor zwei …