Stylisch kann man überall sein, auch am Strand, gewusst wie, der richtige Look und die exklusiv-robusten Materialien. Ich bin mal wieder unterwegs für ein Bad im stürmischen Meer. An meiner Seite wie beinahe täglich in den vergangenen Sommermonaten, Madame le Petite. Sie erzählt von ihren Reisen rund um die Welt, von “Public Health”-Konferenzen ohne die US-Amerikaner, wie angespannt die politische Lage überall ist und trotzdem versucht wird, Kontakt zu halten, weiter zu machen, sich gegenseitig nicht im Stich zu lassen. Wie unterschiedlich doch unsere Leben verlaufen und doch teilen wir neugierig aufeinander den Moment.

Nun zum Blazer “on the beach”. Ich war mir unsicher, ob sich der weich fallende Wollcêpe für das Modell eignen würde, ob er genügend expressiven Charakter besitzt oder gar langweilig sein könnte. Ganz und gar nicht, ich bin begeistert von seinem souveränen lässig-eleganten Understatement.

Der Stoff zeigt sein subtiles Eigenleben, modelliert, spielt mit Schatten und Licht und harmoniert sowohl mit dem Arktische Fauna Futter wie mit den großen Knöpfen aus Akoya Muschel.

Ausgesprochen angenehm ist er zu tragen, mit der raffinierten Passform und einem Stoff, der sich durch seine Webart leicht dehnt.  Man kann das Modell lässig offen tragen, damit das Innenleben mit dem Encyclopedia-Thema herausblitzt, oder geschlossen als Doppelreiher mit tiefausgeschnittenem Revers.

Ich liebe Kleidung, die sich verwandelt, der Blazer gehört unbedingt dazu. Ohne viel Schnick-schnack lässt er sich mit allem kombinieren, Rock, Jeanshose, weißer Hose oder wie hier als Anzug mit knielanger Hose aus gleichem Stoff. Citytauglich und unverzichtbar für die nächste Sundowner Party. Einmal kurz den Sand ausschütteln and go!

Beides habe ich vorgestern zur Vernissage von Feodora Prinzessin zu Hohenlohe im Felix Jud Cottage ausgeführt. Morgen mehr zu unserem Talk-Abend in der Kapelle.