Es ist schon erstaunlich, wie die Räume oben im 4. Stock mit Blick auf die Laeiszhalle sich öffnen und weiten für die Kunst und für die Gäste. Das Licht spielt mit den Werken an der Wand. Die Tür zum Balkon steht sperrangelweit auf, sommerlich gutgelaunt die Atmosphäre. Es sieht aus, als wären wir in einem kleinen Palazzo irgendwo in Roma, Paris oder Uptown Manhattan. Dabei sind es nur 150 Quadratmeter, die sich geschickt von Raum zu Raum verteilen.



Bernhard Prinz, “Alma”, 1995, Cibachrome gerahmt, 82 x 67 cm, € 6.500
Die Künstler*innen der Ausstellung “Porträt & Objekt” waren gekommen: Bernhard Prinz, Monika Cszosnowska und Claudia Pegel. Till Freiwald wollte in Mecklenburg seiner Frau nicht den Mittwoch Abend rauben und hütete die Kinder.



Monika Cosznowsk, “Adria”, 2024 aus der Serie “Novizen”, C-Print unter Passepartout, 77 x 63 cm (€ 4.700). Unten: Claudia Pegel, “Mann beim Abwasch”, 2016 (850)
Die Jungs von Magpie Art Collective blieben in Südafrika und ihre Galeristin Babette Kaffke wandert gerade den Jacobsweg, aber ihre Objekte verteilen sich beredt über die ganze Wohnung: Chandeliers, Stühle und Sessel. An meiner Seite und gefühlt als guter Geister überall: Anne, die Schneidermeisterin mit multi task Aufgaben.


Von Jhon aus dem Dschungel Perus erhielt ich eine Nachricht per WhatsApp mit einem Text, den er mir geschrieben hatte: “Ich bin Jhon Ramírez Sánchez, indigener Künstler des Volkes der Shipibo-Conibo und stamme aus der indigenen Gemeinschaft San Francisco. Ich wurde in einer Familie geboren und bin dort aufgewachsen, die das von Generation zu Generation weitergegebene Ahnenwissen bewahrt und tief wertschätzt. Dadurch wurden in mir die Liebe und der Respekt für unsere kulturelle Identität gestärkt. (…)”.


Hüte und Federkappen Elke Martensen (€ 650), Kunst von Daniel und Kreationen von Roma e Toska
Danke auch für den Kommentar der Botschafterin von Peru, Sandra Pinto La Fuente: “dear Birgit, I congratúlate you so much for this wonderful exhibition which brings amazonian contemporary design and art from the hands and inspiration of talented peruvians. Warm regards, Sandra“


Uruburu Design, 384 Squares, Patchwork Überwurf aus Stoffen von Ungaro, Prada … , 2026 (€ 1.600)
Und dann kamen noch in letzter Minute hinzu der Patchwork Überwurf und die Kissen von Linda Uruburu und der Sängerin und Performance Künstlerin Helen Schneider, beide aus New York, lifetime friends. Die vergangenen Wochen hatten sie Tag und Nacht an der Arbeit gesessen, verwendeten Stoffe von Ungaro, Prada, Carnet Demi Couture und Armani. Auch hier verbinden sich nachhaltig Kunst, Handwerk und Design. “Serendipity”, wie Helen sagt, ein “glücklicher Zufall”.


Und wieder einmal erfüllte sich, warum wir alle diesen Aufwand betreiben: Es bereichert uns. Es erweitert den Horizont. Die Gespräche gehen in die Tiefe. Living with Art! Es verbindet.


Die Doppel-Ausstellung ist noch bis Ende Juni zu sehen. Nächste offiziellen Termine “upstairs”:
Sonntag, den 21. Juni, 14 – 16 Uhr, Mittwoch, den 24. Juni, 18 – 20 Uhr bei einem Glas Prosecco und Wein. Sonntag, den 28. Juni, 14 – 16 Uhr. Und natürlich gern auch individuell nach Absprache. Voranmeldung unter: info@romaetoska.de oder 0172-4313905.

Dank an Anne, Roma, Bernhard und all die Künstler*innen und Gäste, die dazu beigetragen haben, dass dieser Abend so besonders wurde. Freu mich auf Euch in der Poolstrasse oder demnächst oben zu einem der genannten Termine.

Und wer nicht in Hamburg ist, der shoppt vielleicht online. Es sind so besondere Modelle, die gleichzeitig tragbar sind. Gern stehe ich Euch beratend zur Verfügung.
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WICKELROCK JHON, MULTI
€1.200,00 inkl. Mwst. -
BASIC BLUSE, WEISS
€449,00 inkl. Mwst.



