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Allgemein

INVITATION: SYLT GOES HAMBURG

Langsam fühle ich mich in das normale Leben wieder ein. Ein paar Ausstellungen habe ich besucht, spannend die erste Hamburger Art Week, Simon Hehemann in der Galerie Feinkunst Krüger. Ein Kino-Besuch, “Vaterland”, absolut sehenswert. Die Kartons sind ausgepackt, die Wohnung zur Hälfte geputzt, die Küche frisch gestaltet. Morgen, den 15.9.2026 findet der erste IT’S A …

SUNDAY ONLINE

Es ist Sonntag. Draußen wenig verlockendes warm-feuchtes Schmuddelwetter. Ideal für a.) länger schlafen oder b.) gar nicht erst aufstehen. Meine Tochter Roma strawlt sich durch’s Instagram. Katerchen liegt bei ihr im Arm und Hund Bonnie würde sich am liebsten dazugesellen. Im Augenwinkel blinzelt sie zu mir rüber und checkt mich auf meinem countess_bridget Account, der …

AUS AKTUELLEM ANLASS: NINE ELEVEN

Noch einmal kehre ich zurück zu diesem Schicksals-Datum, dem 11. September 2001, “9/11”, das eine Zäsur markiert im Weltgeschehen und im Miteinander der Menschen. In meinem Beitrag vor ein paar Tagen “25 geschenkte Jahre” steckten einige Fehler. Ich vertauschte Monat und Tag und aus 2001 machte ich 2011. Diese sind nun korrigiert, aber ich frage …

LAST EUCH LOCKEN

Zur großen Aufräum-Aktion für den Start in die Herbst-Saison gehört die Dekoration der Schaufenster in der Poolstrasse 30 in Hamburg-Neustadt. Auftritt für den begabten Stylisten Falk Pachulski von maison f., gleich nebenan. Mit welcher Freude und mit welchem Gespür er die Dinge zusammenfügt, wo ich als hilflose Assistentin nur mit dem Staubsauger zum Entsorgen von …

ALARM DER ALPENPFLANZEN

Als ich das 6. Motiv der Encyclopédia wählte, die “Alpenpflanzen”, kam es mir betörend pittoresk vor, die zarte Buntheit der Blüten, der blaue Enzian und das Edelweiß, der schmelzende Schnee und im Hintergrund die weißgekrönten Berge. Viel mehr habe ich mir nicht dabei gedacht, fühlte mich vielleicht noch an “Heidi”-Filme erinnert und den Alm-Öhi, die …

MORNING READY: DAS LIED VON DER UNZULÄNGLICHKEIT

Wer kann es nicht nachsingen, das “Lied von der Unzulänglichkeit” aus der Dreigroschenoper von Bertold Brecht (1898 – 1956). Schon mit den ersten Zeilen verfällt man in den harten Rhythmus der Großstadt, in das Staccato der pulsivierenden Moderne. Berlin 1928. Dann der Refrain, der von Strophe zu Strophe ein Wort austauscht von “schlau” zu “schlecht”, …