Heute früh halbwach im Bett dachte ich an Knöpfe, wahrscheinlich, weil da immer noch ungeklärt die Tütchen mit Mustern zum Herbst-Winter liegen. Ich sah die riesigen Modeschmuck-artigen Knöpfe von Yves Saint Laurent, die Logos auf den Knöpfen von Chanel oder Vivianne Westwood, die postmodernen bunten Knöpfe von MiuMiu und Prada … Und dann fiel mir meine erste Knopfgeschichte wieder ein. An einem Messestand in München gab es wunderschöne kleine Knöpfe aus Horn – schwarz-weiß in verschiedenen Variationen. Meine Begeisterung freute den Lieferanten und er begann zu erzählen, wie er diese “Objekte” das erste Mal sah und die Spur ihn über Umwege bis nach Nepal zu einer bemerkenswerten Frau führte. Sie hatte sich aus der prügelnden Umklammerung ihres Mannes gelöst und wurde als alleinerziehende Mutter Ritschka-Fahrerin, schon bald ließ sie andere für sich fahren. Sie wurde von einer amerikanischen Familie entdeckt, gefördert und kunsthandwerklich ausgebildet bis sie schließlich ihre eigene Knopf-Manufaktur gründete, die nun diese herrlichen Teile produziert. Der Lieferant drückte mit ein paar davon lächelnd in die Hand: “Nehmen Sie sie als Handschmeichler und tragen Sie sie eine Weile in Ihrer Tasche.” Das habe ich getan und die Erzählung wurde mein kleiner Begleiter. Seitdem wähle ich meine Knöpfe mit Geschichten über ihre Herkunft, ihre Verarbeitung und passend zum Thema jeder Kollektion. Der Lieferant aus dem Schwarzwald ist der exklusive Produzent von Roma e Toska geworden.

Diamond Buttons

Gerne verschicken wir ein paar “Handschmeichler” an die Leser dieses Beitrages.

This morning half asleep I was thinking about buttons, the jewelry-like buttons of Yves Saint Laurent, the logo buttons of Chanel or Vivienne Westwood, the postmodern buttons of MiuMiu and Prada … And than I remembered my own first button story. At the Munich fair I saw these beautiful small objects – black-and-white and the supplier told me its story that guided him to Nepal to an extraordinary woman. Single mother, escaped from the aggressive husband she worked as Ritschka-driver, than others worked for her. An American family discovered her talents, supported her and her arts and craft education until she opened her own company. “Take these buttons and leave them for a while in your pocket”, he offered my with a smile. I did so and with them I carried the story in my mind. Since than all buttons of Roma e Toska tell a story of origin, manufacture and underline the story of the collection. The supplier from the Black-Forest is the exclusive provider of Roma e Toska.

Photos coming!!!